openHAB 2.0 mit Kai Kreuzer bei der JUG-Darmstadt

Am 20.4.2017 war Kai Kreuzer zu Gast bei der JUG-Darmstadt und hat openHAB 2.0 vorgestellt.
Los ging es mit der Motivation und der Geschichte von openHAB. Danach hat Kai das Design und die Konzepte hinter openHAB beschrieben. Als nächstes hat er eine Übersicht über die vielen Features gegeben.


Dann ging es mit dem praktischen Teil weiter, der mit der Installation von openHAB begann. Nachdem die Installation fertig war, hat Kai verschiedene Dinge konfiguriert. Beispielsweise eine lifx Glühbirne und einen Sonos Lautsprecher.


Dabei konnte man gut sehen, wie einfach es inzwischen ist über die grafische Oberfläche die Konfiguration durchzuführen und die Geräte in Betrieb zu nehmen.
Wobei sich die Sitemaps noch nicht über die Oberfläche einstellen lassen. Allerdings gibt es das HABPanel, welches für Tablets gedacht ist und mit dem sich ein „Kontrollpult“ völlig grafisch erstellen lässt.
Um Geräte zu schalten sind grafische Bedienoberflächen natürlich nützlich, aber zu einem Smarthome gehört auch die Möglichkeit Regeln zu definieren, so dass aus der Home-Automation ein Smarthome wird.
Das Definieren von Regeln ist seit openHAB 2.0 auch über die Oberfläche möglich. Wie das gemacht wird, hat Kai im Verlauf der Demo gezeigt. Die Regel lautete in etwa so: Schalte das Licht aus und verabschiede mich, wenn ich das Haus verlasse. Im HABPANEL wurde ein Schalter erstellt, mit dem man das Verlassen des Hauses signalisieren konnte woraufhin die Lampe abgeschaltet wurde und aus der Sonos-Box ein Abschiedsgruß ertönte.


Im Anschluss hat Kai beschrieben, wie openHAB betrieben werden kann und welche Distributionen es gibt. Abschließend  gab es noch einen Ausblick, wie es mit openHAB weitergeht.
Also mir hat es sehr gut gefallen und es freut mich zu sehen, wie sich openHAB immer wieder entwickelt. Ich habe eine der ersten Präsentationen etwa 2010 gesehen und ich finde es unglaublich, wie viele Bindings es für nahezu jedes Gerät gibt und, wie einfach die Installation und Konfiguration inzwischen ist.
Nach dem Vortrag gab es bei Getränken und Snacks noch reichlich Gelegenheit sich über das Thema Smarthome mit Kai und den anderen Gästen auszutauschen und auch auch aus erster Hand zu erfahren, wo die vielen Bindings herkommen und, wie sie nach dem Review in die Distribution kommen.
Vielen Dank an Kai für den Vortrag!
Auch ein großen Dank an die IHK-Darmstadt, dass wir deren Räumlichkeiten benutzen durften und an IT for work für die Getränke und die Snacks.
Wer keine Zeit hatte sich den Vortrag live anzusehen, hat zumindest die Chance sich eine Aufzeichnung, des Vortrags anzuschauen. (Die Aufzeichnung wurde im Rahmen eine Webinars einen Tag vor dem Talk in Darmstadt gemacht.)

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