GWT-Vortrag bei der JUG-Darmstadt mit Papick Taboada

Am 7.11. war Papick Taboada zu Gast bei der Java User Group in Darmstadt. Der Titel des Vortrags war „Willkommen in Neuland, ein rasanter Exkurs in die Webentwicklung mit dem Google Web Toolkit“. Kurz gefaßt bedeutet das, dass es um GWT ging. 🙂 Und rasanter Exkurs war nicht zu viel versprochen.

Hoffentlich hat keiner der Besucher erwartet, dass er eine Einführung in GWT bekommt, bei der alle Widgets der Reihe nach vorgestellt werden. Dann wäre er nämlich enttäuscht gewesen, weil Papick direkt bei den wichtigen Dinge von GWT eingestiegen ist.
Papick hat erstmal mit zahlreichen Beispielen aus der Praxis motiviert, warum es Sinn macht GWT einzusetzen. Anschließend ist er darauf eingegangen, auf was man bei der Auswahl von Web-Frameworks achten sollte. Beispielsweise Randbedingungen, wie Java-Versionen oder die Betriebsdauer einer Applikation (>5 Jahre). Weiter ging es mit den Konzepten hinter GWT. Unter anderem hat Papick mehrfach die Besonderheiten bei der Applikationsentwicklung erwähnt (Architektur-Entscheidungen, Einsatz von Design-Patterns, …).
Anschließend hat er eine von ihm programmierte GWT-Anwendung vorgestellt und erklärt auf was bei der Entwicklung zu achten ist. Dabei ist er auf Themen, wie Architektur, Performance und Usabilty eingegangen.

Mir hat der Vortrag sehr gut gefallen, weil es eben keine Einführung in das x-te Web-Framework war. Papick hat direkt die Knackpunkte angesprochen und die Vor- und Nachteile von GWT hervorgehoben. Nach dem Vortrag sollte es jedem möglich sein GWT mit anderen Web-Frameworks zu vergleichen und für das eigene Projekt zu entscheiden, ob GWT die richtige Wahl ist.

 

Vielen Dank an Papick für den Vortrag!

 

Nach dem Vortrag ging es, wie immer, direkt in den Hotzenplotz… 🙂

 

Wer keine Gelegenheit hatte den Vortrag live zu sehen, kann sich zumindest den Vortrag „Google Web Toolkit (GWT): Einführung“ von Papick bei Vimeo ansehen.

 

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