„In 60 Minuten von der Excel- zur JEE-Anwendung“ bei der JUG-Frankfurt

Am 27.3. war Konstantin Diener (Cofinpro AG) zu Gast bei der Java User Group in Frankfurt und hat einen Vortrag mit dem Titel „In 60 Minuten von der Excel- zur JEE-Anwendung“ gehalten.

Die Idee des Vortrags war, dass in 60 Minuten erklärt werden sollte, wie man von einer Excel-Anwendung zu eine JEE-Anwendung kommt. Es ist klar, dass man in der Zeit keine fertige Lösung implementieren konnte. Trotzdem waren die Erwartungen recht hoch, weil wahrscheinlich jeder Firmen kennt, die geschäftskritische „Anwendungen“ mit Excel umgesetzt haben und davon wegkommen wollen oder auch müssen.

Los ging es mit den „theoretischen“ Grundlagen, d.h. Konstantin hat erklärt, wie so ein typisches Excel-Sheet aussieht und aufgebaut ist. Welche Probleme in der Praxis auftreten und welche Vorteile so ein Excel-Sheet, aus Sicht des Fachbereichs, hat.

Anschließend wurde  eine mögliche Architektur und ein Prozess vorgestellt, um Excel-Sheets in eine JEE-Anwendung zu überführen. Dabei wurde ein generisches Datenmodell beschrieben, welches die Zeilen und Spalten eines Excel-Sheets verwalten kann und auch das Speichern von Formeln ermöglicht. Mittels einer Groovy-DSL lassen die Formeln formuliert. Die Excel-Sheets werden durch einen initialen Importschritts in eine Datenbank migriert und mit verschiedenen Tests überprüft, so dass die Excel-Daten valide und konsistent sind. Die JSF-Oberfläche ist so implementiert, dass sie mit dem generischen Datenmodell der Datenbank umgehen kann und auch bei Anpassungen der Daten noch eine GUI anzeigt, die wie ein Excel-Sheet aussieht. Nach der Migration der Excel-Daten steht dem Benutzer die JSF-Oberfläche als Eingabemaske zur Verfügung.

Nach dem eigentlichen Vortrag hat Konstantin uns Teile seiner prototypischen Umsetzung direkt in der IDE vorgestellt und auch einen initialen Import mit Beispiel-Excel-Sheets durchgeführt.

Es ist klar, dass bei einem solchen Thema eine Reihe von Fragen und Anmerkungen kommen, weil ja doch fast jeder „schmerzhafte“ Erfahrungen in diesem Bereich hat. 🙂 Die Fragen konnten, aber soweit alle geklärt werden.

Vielen Dank an Konstantin Diener für den interessanten Vortrag!

 

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