Macoun 2011 in Frankfurt

Die Macoun ist eine Mac-Software-Entwickler Konferenz und fand dieses Jahr zum vierten mal in Frankfurt statt. Hier ein paar Bilder von der Veranstaltung.

Tag 1:

Schon morgens war super Wetter auf dem Weg von der Konstablerwache zum Haus der Jugend.

Los ging es mit Chris Hauser @doktorhauser (Cooler Avatar :-)) und der Keynote:

Nach der Keynote habe ich mir  den Vortrag von Peter Maurer (ManyTricks): „Indie, aber wie?“ angehört.

Man beachte, wem Support zu leisten ist, wenn man erfolgreich sein will. 🙂

Als nächstes war Uli Küsterer und seine „Kuscheligen Parser“ an der Reihe:

Wie immer ein interessanter Vortragsstil. Der Inhalt des Vortrags war in den Überschriften und in den Hintergrundbildern versteckt. 😉

Anschließend war erstmal Mittagessen und ein Spaziergang am Main angesagt:

Das Wetter hat sich seit dem Morgen nicht verändert und  es ist traumhaft geblieben. Eigentlich zeigt das ganz gut, wie toll die Macoun ist. Welcher normale Mensch setzt sich bei so einem Wetter in schlecht belüftete Räume und hört sich Vorträge zum Thema Programmieren auf dem Mac und iPhone an? Da muß es schon gute Gründe geben: Macoun… 🙂

Nach der Mittagspause hörte ich mir den Vortrag „Grundlagen der 3D-Grafik“ von Daniel Dönigus an. (Obwohl er mich schon Wochen vorher gewarnt hatte, daß der Vortrag trocken und langweilig sei und ich meine Zeit sinnvoller nutzen sollte. 😉 )

Obwohl Daniel nicht damit gerechnet hatte, war der Raum brechend voll und wer zu spät kam mußte auf dem Boden sitzen. 🙂

Dafür wurde man mit einer klasse Einführung in die Grundlagen von 3D-Grafik belohnt. Die theoretischen Grundlagen wurden durch eine Beispielapplikation super verdeutlicht.

Zum Abschluß des ersten Tages war Amin Negm-Awad mit „Prototypen in Objective-C“ an der Reihe. Wie immer informativ und sehr unterhaltsam. Wie hat das einer bei Twitter so schön formuliert: Thema ist doch egal. 😉

Das merkwürdigste an dem Vortrag war allerdings, daß er nicht überzogen hat. Das war noch nie da. Das muß wieder besser werden…

Tag 2:

Am zweiten Tag ging es los mit dem Vortrag „Visuelle Gestenerkennung“ von Andy Abgottspon.

Sehr unterhaltsamer Vortrag, der zum Experimentieren anregt. Man sollte nie die „Gorillahand“ und die grünen Handschuhe vergessen. 🙂

Anschließend habe ich einen weiteren Vortrag von Daniel Dönigus besucht. Diesmal war das Thema „Astronomie mit GLKit“.

In dem Vortrag wurde wieder mal sehr deutlich, mit wie wenig Objective-C Quellcode eindrucksvolle Ergebnisse erzielt werden können. Daniel hat nach und nach aus Codeschnipseln eine iPad-Applikation unseres Sonnensystems mit allen Planeten und deren Satelliten erstellt. Alle Objekte haben sich auf ihren Bahnen um die Sonne bewegt und konnten durch du üblichen iPad/iPhone-Gesten bewegt und gezoomt werden.

Tja, und jetzt wollen alle den Quellcode haben… 😉

Nach der Mittagspause und einem Spaziergang am Main ging es mit dem Vortrag von Frank Illenberger zum Thema „Zeichnen auslösungsunabhängig“ weiter.

Frank Illenberger erklärte, welche Lösungsansätze es gibt, um Linien so zu zeichnen, daß sie mit verschiedenen Auflösungen und Zoom-Stufen nach geraden und feinen Linien aussehen, die nicht verschwommen wirken.

Zum Abschluß der Macoun hat Ortwin Gentz was zum Thema „iOS 5 Appearence Customization“ erzählt.

Nach dem Vortrag hatte man einen guten Eindruck, welche Neuerungen iOS 5 in Bezug auf die Oberflächengestaltung bringt. Viele Dinge, die mit iOS 4 noch mühsam durch „Method Swizzling“ eingebaut werden mußten, sind mit iOS 5 jetzt viel einfacher zu realisieren.

Wie immer kann man die Organisatoren für diese tolle Veranstaltung nur loben! Ändert einfach nichts, dann wird es auch nächstes Jahr wieder eine super Veranstaltung… (Wann kann ich das Ticket reservieren?)

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